Forschendes Lernen

Die Schüler:innen begeben sich auf ihren eigenen Forscherweg und präsentieren das Ergebnis der Schulgemeinschaft.

Im Schuljahr 2016/2017 hat sich unsere Schule auf Forschungsreise begeben. Wir forschen und philosophieren nach dem Ansatz, entwickelt von Kristina Calvert und Ruth Jakobi. Die ersten 4 Klassen absolvierten die Pilotphase. In den folgenden Jahren haben wir das Forschen weiterentwickelt. Mittlerweile forschen an unserer Schule 11 Klassen ein halbes Jahr lang 2 Schulstunden in der Woche und es werden immer mehr! Bei uns forschen Kinder ab Klasse 2. Wir gehen davon aus, dass jedes Kind Stärken und Begabungen hat. Begabungsförderung sollte sich nicht nur auf einige wenige, sondern auf alle beziehen. Im Forschenden Lernen kommt dieser Ansatz sehr zum Tragen. Es sind Stunden des fachunabhängigen, selbstregulierten Lernens. Das Forschende Lernen basiert auf dem Formulieren einer eigenen Frage aus der eigenen Lebens- und Erfahrungswelt. In diesen Stunden sind die Schülerinnen und Schüler aktive Gestalter ihrer individuellen Lernprozesse. Die eigenen Ideen und Lösungsweg und das Nutzen ästhetischer, kreativer Mittel stehen im Mittelpunkt. Am Ende des Halbjahres präsentieren alle Forscherinnen und Forscher woran sie gearbeitet haben der gesamten Schule.

Die Kinder…

  • können sich eigenaktiv Themen und Fähigkeiten aneignen
  • formulieren Probleme
  • erkennen, dass es unterschiedliche Lösungswege gibt
  • überwinden Hindernisse
  • werden kreativ
  • lernen ihre Stärken und Schwächen kennen
  • lernen mit Gleichaltrigen und Erwachsenen zu kooperieren
  • erleben sich als selbstwirksam!

 

Ein Eindruck zu den Forscherfragen

Warum macht Handyspielen süchtig?
Ist das Leben ein Traum oder der Traum das Leben?
Wie funktioniert die Schwerkraft?
Warum ist Kuscheln so gemütlich?
Woher kommen Bakterien?
Kann erfinden auch mal langweilig sein?

Einblicke in unseren Alltag